DAs BUCH

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AM SCHEIDEWEG - Gefährden Verdrossenheit und (rechter) Populismus unsere Demokratie?

Gefährden eine allgemeine Verdrossenheit und perfide betriebener (rechter) Popu­lis­mus unsere Demokratie? Oder beschleunigen sie nur eine ge­ne­relle Entwicklung? Was tragen die etablierten Parteien sel­bst dazu bei? Wie haben sich ihre Strukturen und die Rahmenbedingungen verän­dert? Ha­ben wir am Ende als Gesellschaft über­­zogene Er­wartungen an „die Politik“? Welche Rolle spielt unser Me­dienverhalten? Was ist mit Populismus überhaupt gemeint? Wie funktioniert er und wa­rum sind Populis­t:innen in vielen Punkten erschreckend erfolgreich? Wie ist in diesem Kon­text die AfD einzuordnen? Wie können wir den aktuellen Entwicklungen entge­gentre­ten?

 

Diesen und weiteren Fragen gehe ich in meinem Buch nach und lade die Le­ser:innen zu einem kleinen Blick „hinter die Kulissen“ des po­li­ti­schen Ge­schehens ein und möchte gleichzeitig zum aktiven Nachdenken anregen.

PRODUKTINFO

  • 12,99 Euro

  • 342 Seiten, Paperback

  • 13,5 x 21,5 cm

  • ISBN: 9783754348987

  • Autor: Oliver Jauernig

  • Verlag: Books on Demand

  • Erscheinungsdatum: 22.10.2021 

  • Sprache: Deutsch 

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REZENSIONEN - WAS LESER:INNEN ZUM BUCH SAGEN...

Nachschlagewerk, Faktensammlung und Fundgrube zum Thema Rechtspopulismus

Oliver Jauernigs Buch „AM SCHEIDEWEG - Gefährden Verdrossenheit und (rechter) Populismus unsere Demokratie?“ ist kein weiteres Buch zu diesem Thema, welches bereits Erzähltes wiederholt oder um einen einzigen neuen Aspekt bereichert und ansonsten weitgehend mit anderen redundant wäre.
Dieses Buch ist eher eine Art Bibel, Nachschlagewerk, Faktensammlung und Fundgrube zum Thema Rechtpopulismus, angereichert mit einigen Anekdoten, die jeder in Posts oder für eigene Artikel bei Bedarf 1:1 abschreiben und selbst verwenden kann, wenn Erkenntnisse und Fakten über rechtspopulistische Bewegungen deutlich gemacht werden sollen.


Es erklärt und beleuchtet Gründe und Hintergründe, Entstehen und Erfolgsvoraussetzungen, analysiert die bestehenden rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien und zeigt uns, wie diese funktionieren und wie sie an Zustimmung gewinnen.

 

Wer in den sozialen Medien oder auch in den traditionellen Medien zu diesem Themenkomplex schreibt, kann sich aus dieser Fundgrube reichlich bedienen. Ich habe mir zahlreiche „Einmerkerl“, also Lesezeichen, bei den von mir bevorzugten Passagen gesetzt. So liefert das Buch für mich nicht nur Erkenntnis und Wissen, sondern auch praktischen Nutzen.

Peter J.

Unbedingt lesenswert

Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen. Es informiert, sortiert und orientiert. Der Autor Oliver Jauernig schreibt

verständlich. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Er zeigt Standpunkt und Haltung. Er schwurbelt nicht rum. Er

bleibt immer verhaftet im Alltag. Sein Buch lädt ein, unsere Gesellschaft besser zu verstehen und den

notwendigen Zusammenhalt zu stärken. Kurzum: Ein wichtiger Beitrag. Unbedingt lesenswert.

Klaus T.

Ein Goldschatz für unsere Demokratie

„AM SCHEIDEWEG - Gefährden Verdrossenheit und (rechter) Populismus unsere Demokratie?“ von Oliver Jauernig ist eine Bereicherung für jeden, der er liest. Der Autor legt das vielfältige Thema des Populismus sehr Informativ aus, sodass das Buch einer wunderbaren Faktensammlung gleicht. Sehr Interessant ist unter anderem, wie die Medien aller Art dem Populismus einen "Puffer" geben können, und wie wir als Individuen diesem Gift für unsere Gesellschaft entgegenstehen müssen.

Um nichts vorwegzunehmen, kann als abschließender Satz gesagt werden, dass Oliver Jauernig mit seinem Werk einen Goldschatz für unsere Demokratie geschrieben hat. 5/5 Sterne!

Zuhal G.

Ein ausführliches aber nicht überladenes Buch zu einem (leider) wichtigen Thema

In seinem Buch „Am Scheideweg“ stellt Autor Oliver Jauernig die als Untertitel verwendete Frage „Gefährden Verdrossenheit und (rechter) Populismus unsere Demokratie?“. Auf Seite 304 des Werks ist zu lesen: „Unser demokratisches System ist aktuell nicht in dem Maße bedroht, dass sein Fortbestand akut gefährdet ist.“. Also durchatmen, zurücklehnen und sich in dem wohligen Gefühl sonnen, es bestünde kein Anlass zu ernster Sorge und selbst gehöre man eh nicht zu den für Populismus Anfälligen? So einfach ist es dann (leider) doch nicht.


Eines vorweg: Man liest das Buch mit viel Gewinn. Gleichwohl: Trotz des oben genannten Resümees macht es auch Angst oder ruft mindestens eine gewisse Beklemmung hervor.


Der Autor geht akribisch den vielfältigen Ursachen und Ausprägungen des Populismus nach – und da muss man (mir ging es jedenfalls so) bei der einen oder anderen Sache einräumen: Auch ich bin nicht unempfänglich für diesen Aspekt, den die Demogagen für ihre Hetze ausnutzen. Wer hat sich nicht schon einmal über die leeren Parlamentsränge im Bundestag geärgert? Dass die Abwesenheit der Abgeordneten sich dort nicht eins zu eins in Faulheit übersetzen lässt, erläutert der Autor ausführlich. Aber: Viele wissen die Hintergründe eben nicht (und wollen sie vielleicht auch nicht wissen). Ein nicht unmaßgeblicher Grund: die oft zitierten „Blasen“, in denen sich im Internet und den sozialen Medien nicht wenige tummeln – und halt nur noch in ihnen. Das Netz macht es leicht, sich lediglich mit solchen Informationen zu versorgen, die die eigene Meinung bestätigen, und das auszublenden, was dem entgegenstehen könnte. Dass dies Blasen im Ergebnis etwas anderes sind, als das soziale Umfeld (das es schon immer gab und auch nicht „repräsentativ“ war und ist), in dem jede/r lebt, wird vom Autor ausführlich herausgearbeitet. Dieses Problem ist aber nur eins von einer ganzen Reihe, die dem Populismus Vorschub leisten: „Verlust der Fähigkeit zum Diskurs“, “Drohende Spaltung der Gesellschaft“, „Die Corona-Pandemie als Brandbeschleuniger“ sind nur wenige der vielfältigen Themen, denen der Autor nachgeht. Nicht immer zum Vergnügen oder zur Beruhigung des Lesers, immer aber mit der nötigen Objektivität und Sachkenntnis.


Das Dumme an dem Buch ist (vgl. oben die Einleitung): Man kann es nicht nach dem Lesen „abhaken“ und zur Tagesordnung übergehen. Denn eines macht der Autor auch deutlich: Es liegt an jedem/r Einzelnen, sich dem Populismus mit seinen Vereinfachungen und seiner Stimmungsmache entgegenzustemmen. Einfach nur die richtige Position zu haben, wird nicht reichen (hier gilt halt leider das altbewährte Motto: „Wer sich zu klug für die Politik hält, muss in Kauf nehmen, von den Dummen regiert zu werden“). Im letzten Kapitel gibt der Autor hierzu Anregung und Anleitung. Und er ist sich auch nicht zu fein, sich selbst der Diskussion zu stellen (möge seine Homepage von allzu vielen Trollen verschont bleiben).


Wer sich einen ausgewogenen, ausführlichen und preiswerten (ja, auch das) Überblick über das breite Spektrum des Populismus, seine vielfältigen Gründe, aber auch über einige „Gegenrezepte“ verschaffen will, der sollte die 12,99 € in die Hand nehmen und sich die Lektüre gönnen.

Stefan R.

Wie im Buch angekündigt, freue ich mich auf die Diskussion und den Austausch mit Ihnen.

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